Archiv für Mai 2016

?Das gläserne Klavier? von Miriam Toews ? witzig, einfühlsam & einfach großartig

Donnerstag, 26. Mai 2016

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Obwohl dem Buch von Miriam Toews ein ernstes Thema zugrunde liegt, ist es ein wunderbar liebevolles, sehr berührendes wie auch humorvolles Buch, das ich nur allen empfehlen kann. Ich muss gestehen, dass dies das erste Buch der Autorin für mich ist, aber es war so überzeugend, dass ich jetzt alle von ihr erschienenen Bücher ebenso lesen möchte. Obwohl ich zunächst etwas Bedenken hatte, da es von Selbstmord und Trauer handelt, habe ich doch auf die grandiose Buchauswahl des Berlin Verlags vertraut und dem Buch zum Glück eine Chance gegeben. Der Berlin Verlag publiziert nicht nur meine Lieblingsautorin Margaret Atwood, ebenfalls Kanadierin wie auch Miriam Toews, sondern hat mich so wunderbar witzige Bücher entdecken lassen wie ?Hoffnung: Eine Tragödie? von Shalom Auslander und zahlreiche weitere großartige Autorinnen und Autoren.

So, aber nun zurück zum Buch, das von zwei Schwestern erzählt. Da ist Elf (Elfrieda), eine überaus brillante und erfolgreiche Pianistin mit einem Partner, der sie liebt und trotz diverser Selbstmordversuche ihr weiterhin in Liebe verbunden zur Seite steht. Dahingegen erfüllt Yoli (Yolandi) nicht die Normen der Gesellschaft für einen gelungenen Lebenslauf, sie hat keinen festen Partner, sondern unverbindliche wechselnde Beziehungen. Ihre beiden Kinder, die sie alleine großzieht, sind von verschiedenen Männern. Sie schreibt Bücher, macht damit zwar kein Vermögen, aber kommt halbwegs über die Runden. Beide Schwestern sind in einer mennonitischen Gemeinschaft aufgewachsen, die der wahrscheinlich aus Filmen bekannteren Amish-Gemeinschaft gleicht. Ihre Vorfahren haben durch Flucht den Terror unter Stalin überlebt. Somit sind die Schwestern in einem Umfeld aufgewachsen, das durch ein Traumata belastet ist. Hier wird ganz anschaulich vorgeführt wie Traumatisierungen auch spätere Generationen beeinflussen. Darüber hinaus wird auch die starke Frauenfeindlichkeit dieser religiösen Gruppe thematisiert. Jedoch ist die Familie der beiden Schwestern liebevoll und unterstützend, denn schon der Klavierunterricht für Elf war nicht problemlos umzusetzen.

Auch ihre Kritik am Umgang des Gesundheitssystems mit psychisch erkrankten Menschen in Kanada kommt in diesem Buch deutlich zum Ausdruck, ohne dabei verbissen zu klingen, obwohl sie allen Grund dazu hätte. Zu den Aspekten dabei, die besonders auffallen, gehören das Beharren auf Vorschriften, ohne darüber nachzudenken, ob es im jeweiligen Fall sinnvoll wäre oder das Erzwingen von Kooperation und Bestrafung bei fehlender ebenso wie die fehlende Kommunikation mit dem Therapeuten. Auch das offensichtlich stumpfe Verhalten der Verantwortlichen, denn obwohl es alle besser wissen und immer wieder darauf hinweisen, sogar dem Leser ist absolut klar, dass Elf, sobald sie entlassen wird, einen neuen Versuch unternimmt, wird sie immer wieder entlassen.

Obwohl alles bei Elf perfekt ist, versucht sie sich das Leben zu nehmen und das nicht nur einmal. Es ist klar, dass sie es ganz ernsthaft will und es nichts Vorübergehendes ist. Sie bittet daher ihre Schwester, sie in die Schweiz zu begleiten, da es dort auch für Ausländer erlaubt ist. Obwohl Yoli diesbezüglich genau das Gegenteil ihrer Schwester ist und alles tun würde, um ihre Schwester vom Leben zu überzeugen, liebt sie so sehr, dass sie sich mit dem Thema Sterbehilfe auseinandersetzt und in Erwägung zieht, ihre Schwester auf ihrem letzten Weg nach Zürich zu begleiten, damit diese nicht allein sterben muss und ein würdiges und schmerzfreies Ende finden kann.

Die Geschichte ist größtenteils autobiographisch, da sich die Schwester der Autorin ebenfalls unter einen Zug geworfen hat wie auch bereits ihr Vater zuvor, auch das wird im Buch aufgegriffen. Großartig nimmt Miriam Toews einen an die Hand und führt den Leser mit Humor und unendlicher Liebe durch diesen Entwicklungsprozess, den sie selbst durchgemacht hat und dadurch auch bei uns Lesern eine veränderte Sichtweise und mehr Verständnis bewirkt ? zumindest bei mir. Ihre Geschichte hat trotz aller Traurigkeit immer etwas Positives und damit ist nicht nur ihr großartiger und witziger Erzählstil gemeint, sondern zum Beispiel auch der Zusammenhalt in der Familie insbesondere der der Frauen, die sich gegenseitig Trost und Kraft geben und der sogar über drei Generationen hinweg reicht. ?Das gläserne Klavier? ist trotz des Themas ein positives, voller Liebe strotzendes Buch, das sich zu lesen lohnt.

Migrationshintergrund ? was heißt das eigentlich genau?

Freitag, 20. Mai 2016

Seit den Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht taucht immer häufiger der Begriff Migrationshintergrund auf. Ich habe zwar eine grobe Vorstellung, was damit gemeint ist, aber ehrlich gesagt, wie der Begriff genau definiert ist, da war ich mir nicht sicher, denn auch mit deutscher Staatsbürgerschaft kann man einen Migrationshintergrund haben, aber wie weit zurück in meiner Ahnenreihe muss ich dazu schauen, reichen meine Eltern oder meine Großeltern aus? Was sind also genau die Kriterien, um mich als Person mit Migrationshintergrund bezeichnen zu können oder eben andere? Daher habe ich einfach mal schnell bei Wikipedia nachgeschaut, ob es dazu eine genauere Definition gibt und ja, die gibt es.

In Deutschland werden damit Personen bezeichnet, die seit 1949 eingewanderten sind ebenso deren Nachkommen. Im weiteren Verlauf wird es dann doch etwas abgeschwächt und nur Menschen, bei denen ein Elternteil seit 1949 eingewandert ist oder als Ausländer in Deutschland geboren wurde, werden damit bezeichnet. Theoretisch könnte ein 1949 erwachsener Einwanderer bereits sogar Ururenkel haben, jedoch ist es unwahrscheinlich, dass diese die damals mitgebrachte Staatsbürgerschaft weiter behalten haben und somit als Ausländer in Deutschland geboren worden wären, aber eben nicht ausgeschlossen, denn erst ab 1. Juli 1993 konnten auch unehelich geborene Kinder, deren Vater Deutscher ist, die deutsche Staatsbürgerschaft problemlos bekommen.

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Soweit so gut, damit es jedoch etwas anschaulicher wird, stellen wir uns doch ganz einfach mal einen konkreten Fall vor. Also, nehmen wir den kleinen Jungen aus dem Foto. Er ist in Deutschland geboren und dort aufgewachsen, d.h. er ist in Deutschland zur Schule gegangen und hat ebenfalls dort studiert. Das Foto ist im Irak gemacht worden ? die arabische Schrift auf den Zügen lässt es bereits vermuten ? das Foto wurde bei seinen ersten Aufenthalt dort gemacht oder sollen wir es Urlaub nennen, denn es waren nur zwei Wochen. Sein zweiter Urlaub in der Heimat seines Vaters, die dieser zum Studium in den USA mit 18 Jahren verlassen hatte, fand etwa 10 Jahre später statt, diesmal dauert er 3 Wochen. Das war es, vielleicht wäre er später nochmal gefahren, aber die Situation im Irak wurde immer unsicherer und da er kein Fan von Abenteuer-Urlauben nicht einmal von Bungeespringen ist, zog er es vor, lieber nach Italien oder in andere Länder zu reisen. Auch hat er nie gelernt Arabisch zu sprechen. Mittlerweile ist auch keiner aus seiner recht großen arabischen Verwandtschaft mehr im Irak, sondern über die Welt verstreut. Aber groß Kontakt gibt es nicht, denn man kennt sich ja eigentlich auch nicht wirklich. Da er vor 1975 geboren wurde (ab diesem Zeitpunkt erhielten ehelich geborene Kinder mit einem deutschen Elternteil, d.h. mit einem Elternteil, das bereits die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ebenfalls die deutsche Staatsbürgerschaft), erhielt er bei der Geburt die Staatsbürgerschaft seines Vater und wurde somit als Ausländer in Deutschland geboren und erhielt erst später auf Antrag die deutsche Staatsbürgerschaft. Mittlerweile ist er 50 Jahre, sein Vater ist seit einigen Jahren tot und wurde katholisch in Deutschland bestattet, da er wie die übrige irakische Familie syrisch-katholisch war. Hätte der kleine Junge im Bild jetzt selbst Kinder, hätten diese vielleicht auch wie meine Tochter in Deutschland einen Fragebogen zu ihrem Migrationshintergrund ausfüllen müssen und wären als Deutsche mit Migrationshintergrund eingestuft worden, obwohl diese den arabischen Großvater, der aus meiner Sicht deutscher als mancher Deutscher war, gar nicht gekannt hätten oder sich kaum noch an ihn erinnern könnten, da sie wahrscheinlich viel zu jung gewesen wären, als er starb. Arabisch könnten sie natürlich auch nicht, woher auch. Das einzige, dass sie von anderen deutschen Kindern unterscheiden würde, wäre vielleicht, dass sie noch ein paar arabische Gerichte kennen und ein paar Anekdoten und Geschichten, aber es wäre auch gut möglich, dass sie das überhaupt nicht interessiert, weil es viel zu weit weg ist von ihrem eignen Leben.

Bei Migrationshintergrund denkt man meist nicht an die vielen Deutschen, deren Eltern aus Schlesien und ähnlichen Regionen stammten, d.h. aus Gebieten, die nicht zum Gebiet der Bundesrepublik Deutschland gehören, was ein Kriterium für den Migrationshintergrund ist. Sie sind jedoch meist so um 1947 geflüchtet, also 2 Jahre vor dem Stichdatum, ansonsten wäre diese ebenfalls Deutsche mit Migrationshintergrund.

Auch die Besatzungskinder in Deutschland, die ? wenn sie nicht durch Hautfarbe etc. auffielen ? oft einfach den Namen des deutschen Ehegatten erhielten, haben eigentlich auch einen Migrationshintergrund. Geschichten von deutschen Frauen, die von russischen Besatzern vergewaltigt wurden, wurde verfilmt und thematisiert und mir fiel dabei auf, wie viele Frauen und Familien in Deutschland davon scheinbar betroffen sind. Auch mit Briten, Amerikanern und Franzosen wurde in dieser Zeit (1945 ? 1955) zahlreiche Kinder gezeugt. Zahlenwerte dazu sind nur geschätzt und oft wissen nicht einmal diese Kinder von ihrem Migrationshintergrund, weil die Mütter es ihnen nicht erzählt haben.

In Deutschland genügt ein eingewanderter Großelternteil, d.h. ¼ um als Person mit Migrationshintergrund behandelt zu werden und als nicht dazugehörig betrachtet zu werden, auch wenn die anderen ¾ Anteile durch und durch deutsch sind. Ich frage mich auch, was schlimmer ist, der Großvater, der in einem anderen Land geboren ist, sei es Amerika, Schottland oder eben im Irak oder der Nazi-Großvater, der 1933 die NSDAP und somit Hitler gewählt hat und daher die Schrecken des Nationalsozialismus mitzuverantworten hat? Ach, und wenn wir schon dabei sind, da gab es doch schon mal so etwas Ähnliches. Beim Ariernachweis genügt es auch, wenn ein Elternteil oder Großelternteil nicht arisch war, um selbst als nicht Arier zu gelten.

In Schottland ist es ganz anders. Hier interessiert sich keiner für deine Eltern und Großeltern, sondern nur was du bist und willst. ?You live in Scotland? You’re Scottish.? Gut, wir haben, da wir noch nicht unabhängig sind, keine schottische Staatsbürgerschaft, daher ist es hier egal, ob man als Engländer einen britischen Pass hat oder zum Beispiel einen deutschen Pass, beides ist halt nicht schottisch. Wäre das Referendum anders ausgegangen, so hätte jeder mit nur einem schottischen Großelternanteil, der hier genügt, um dazu zu gehören ? also genau umgekehrt zu Deutschland ? einen schottischen Pass erhalten.

Als meine Tochter in der Schule den Fragebogen zu ihrem Migrationshintergrund erhielt, erhielten nicht alle Kindern einen. Als ich nach dem Sinn dieses Fragebogens fragte, wurde mir erklärt, dass es dazu diente, diese Kinder stärker zu fördern und falls genügend Kinder mit Migrationshintergrund sich in der Klasse befinden, besonderer Förderunterricht angeboten würde. Das klingt vielleicht zunächst ganz nett, jedoch bekamen gerade die drei Kinder in der Klasse den Fragebogen, die besonders leistungsstark waren und am allerwenigsten Förderunterricht gebraucht hätten. Meine Tochter hat dann später sogar eine Klasse übersprungen, also um Förderunterricht ging es dabei sicherlich nicht.

Wahlen 2016 in Schottland

Freitag, 6. Mai 2016

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Wir wählen immer Donnerstags in Schottland, aber nicht nur das unterscheidet unsere Wahlen. Wir wählen mit Begeisterung und nicht ? wie es in Deutschland langsam zur Gewohnheit wird ? nur das scheinbar geringere Übel. Außerdem erstarken fast überall in Europa wieder extrem rechtsgerichtete Parteien, die sich mit ihrem Nationalismus gegen alles Fremde und alle, die nicht mit ihnen konform sind, wenden ? nicht so in Schottland. Hier hat UKIP keinen einzigen Sitz im Parlament.

Sicherlich SNP, das für Scottish National Party steht, lässt in Deutschland bei einigen ganz zu unrecht die Nackenhaare hochstehen. Jedoch würde die SNP gerne ? im Gegensatz zur britischen Regierung ? mehr Einwanderer in Schottland aufnehmen. Gewiss hätte Schottland mit unserer SNP-Regierung auch die 3.000 Kinder aufgenommen, die die britische Tory-Regierung abgelehnt hat. Aber das geht leider alles noch nicht, da wir nicht unabhängig sind und einer Regierung Folge leisten müssen, die wir nicht gewählt haben, daher wünschen wir uns unsere Unabhängigkeit. Denn das National im Namen der Partei hat hier eine ganz andere Bedeutung als in Deutschland üblicherweise damit assoziiert wird. Die SNP hat eine breite Basis in der Bevölkerung, eine Grassroots Bewegung ist hier entstanden, die nicht mehr einfach Politik und gegebene Verhältnisse als unveränderbar hinnehmen, sondern Vorgehensweise in Frage stellen und von Ihrer Partei und Ihren Politikern erwartet demnach zu handeln.

Im britischen Unterhaus stellt Schottland insgesamt 59 Sitze der 650 Sitze. Davon belegt die SNP, die für die Unabhängigkeit Schottlands steht, 56 Sitze. Ein ganzes Land wählt fast geschlossen die gleiche Partei ? das ist fast unvorstellbar und das ohne Zwang, d.h. mit der freien Auswahl auch andere Parteien wählen zu können im Gegensatz zu solchen extremen Wahlergebnissen in kommunistischen Ländern oder Diktaturen, denn nur daher kennt man bisher solche Ergebnisse. Für mich ein gutes Zeichen, dass unsere Unabhängigkeit nicht weit entfernt ist. Auch bei dieser Wahl zum schottischen Parlament liegt die SNP mit Nicola Sturgeon vor allen anderen Parteien und die Parteien, die sich für die Unabhängigkeit Schottlands einsetzen ? neben SNP auch die Grünen ? habe eine absolute Mehrheit im schottischen Parlament, nämlich 69 der insgesamt 129 Sitzen, wobei 63 SNP-Sitze sind.

Schotten wählen völlig anders und haben mehrheitlich andere Vorstellungen für Schottland als Engländer. Jahrelang wurde hier Labour gewählt und doch gab es auch für Schottland eine Tory-Regierung. Unsere Vorstellungen weichen in vielem von denen Englands ab, abgesehen dass hier kaum jemand Margaret Thatcher wollte, so wollte auch niemand den Einmarsch in den Irak, wie es unter Blair geschehen ist. Die Mehrheit der englischen Bevölkerung ist für den Austritt aus der EU und fühlt sich nicht zur EU zugehörig. Auch in diesem Punkt vertreten wir eine andere Auffassung. Schottland will auf jeden Fall in der EU bleiben, so dass es zu einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum und damit sicherlich zu einem unabhängigen Schottland kommen wird, wenn sich die Mehrheit in UK für einen Brexit entscheidet.

Mit dem Referendum zur Unabhängigkeit wurde hier in der Bevölkerung ein Bewusstsein geschaffen und eine Option aufgezeigt, Missstände zu ändern. In Schottland schauen die Menschen hin und stellen berechtigt Fragen und haben Einwände und erwarten, von den von ihnen gewählten Politikern nach ihren Bedürfnisse zu handeln, denn Politiker sind die gewählten Vertreter der Bevölkerung und nicht die bezahlten Vertreter der Industrie. So liegen die britischen Atom-U-Boote hier in Schottland, wir Schotten wollten das nicht, weil natürlich immer die Möglichkeit eines Unfalles besteht, bei dem etwas austreten kann. Dieses Risiko wollen wir nicht in der Nähe unser Kinder und Familien haben. Zum anderen sind diese bereits so marode, dass enorme Investitionen getätigt werden müssen, um den Bestand zu ersetzen, das will hier keiner, weil das Geld einfach sinnvoller eingesetzt werden kann und sollte. Denn obwohl Schottland eigentlich ein recht reiches Land ist, herrscht hier viel Armut. Viele Familien und Kinder müssen sich von food banks ernähren bzw. haben nicht genug Nahrung.

Die SNP erfüllt die Anforderungen der Bevölkerungsmehrheit und setzt sich für deren Belange und Bedürfnisse ein und nicht nur für die Wünsche einer kleinen, jedoch extrem reichen Gruppe und falls dem nicht mehr so ist und sie vergessen, wer sie eigentlich gewählt hat und wessen Interessen sie vertreten sollen, so werden sie ebenso, wie es der Labour-Partei in Schottland passiert ist, nicht wieder gewählt.