10 wunderbare Dinge im November ? ausser Cupcakes ? die mir Freude gemacht haben

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  • So wunderhübsche Cupcake-Schilder aus London oder genauer vom Markt in Greenwich vorzeitig zu Weihnachten zu bekommen.
  • Ich habe nun auch eine Gastautorin, die mich im Blog ab und an unterstützt, indem sie eine Filmrezension schreibt oder vielleicht auch mal den ein oder anderen Artikel. Sie hat bereits schon zwei Filmrezensionen bei den „10 wunderbare Dinge im August ? ausser Cupcakes ? die mir Freude gemacht haben“ geschrieben. Zum einen eine Rezension über die schräge britische Sitcom „The IT-Crowd“ und zum anderen über den Film „Umständlich verliebt“ und auch diesmal sind welche von meiner Tochter Sophia dabei wie die folgenden Filmrezensionen.
  • Die DVD „Monkeybone“, die eine wunderbare, witzige Komödie mit Brendan Fraser, Bridget Fonda und Whoopi Goldberg ist. Comic und Realität werden miteinander vermischt ? eine unschlagbare Kombination. Stu hat gerade ein erfolgreiches Comic über einen irrwitzigen und völlig verrückten Affen geschrieben, doch das Glück, das der Erfolg des Comics mit sich bringt, hält nicht lange. Erst verursacht er einen Autounfall, der Stu in ein Koma versetzt und ihn dadurch in eine Welt eintauchen lässt, in der sein Affe und noch viele andere merkwürdige Gestalten lebendig sind. Dort geschehen auch unzählige weitere Kuriositäten. Witzig, schräg und einfach unglaublich ist dieser surreale Film.

  • Die DVD ?Interstate 60? mit James Marsden als Neil Oliver auf einem lebensverändernden Road-Trip. Alles kann passieren und das tut es auch. Er lernt den durchgeknallten O.W. Grant kennen, meisterhaft gespielt von Gary Oldman, der manchen Menschen einen Wunsch erfüllt ? auch wenn dieser nicht immer so in Erfüllung gehen, wie sie sich das vorstellen. O.W. Grant, der Name verrät schon einiges, wobei O. W. für „one wish“ steht, ist der Nachkomme eines irischen Kobolds und einer Indianerin. Doch Neil, der mal was anderes als Geld, Erfolg oder sonst einen von unserem kapitalistischen Denken geprägten Wunsch erfüllt haben möchte, hat ein wenig mehr Glück, denn sein Wunsch wird ohne Konsequenzen erfüllt. Wir werden auf eine zauberhafte Reise mitgenommen, auf der man vielen skurrilen und doch liebenswerten Menschen und absurden Situationen begegnet ? ein wirklich toller Film, der auch bei uns eine neue Sichtweise auf die verschiedenen Dinge bewirkt. Viele weitere hervorragenden Schauspielern wie Michael J. Fox und Christopher Lloyd tauchen ebenfalls im Film auf. Ein fantastischer Film, der höchst aktuell und absolut sehenswert ist!

  • Eine tolle Geschenkidee für Weihnachten, bei der man dem Beschenkten eine Freude macht und zugleich eine gute Sache unterstützt, ist das Greenpeace-Buch „Tu was!“, erhältlich bei Greenpeace www.greenpeace-magazin.de/warenhaus/products/Print-Produkte/Buecher/TU-WAS-Buch.html. Es sind meist ganz einfache Ideen, die eigentlich keinem schwer fallen sollten in die Tat umzusetzen und doch kann man damit schon viel bewirken wie mit „Jute statt Plastik“. Eine weitere wunderbare Idee, die man Weihnachten sogleich praktizieren kann, ist „Do it yourself“ ? über solche Geschenke freue ich mich am meisten.
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    Natürlich ist „Viele Köche verbessern den Brei“ eine Idee ganz nach meinem Geschmack und da ich alte Tomatensorten liebe, bin ich ein Fan von „Rettet die Zahnradtomate“. „Einer für alle“ ist auch eine Idee, die ganz meinen Vorstellungen entspricht, wie ich schon bei dem Thema „Givebox“ cupcakes-cupcakes.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=1491 geschrieben habe. Eine klasse Idee, die auch super viel Spaß macht, ist „Werden Sie Filmvorführer“. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte also unbedingt in das Greenpeace-Buch „Tu was!“ schauen und es natürlich allen zu Weihnachten schenken. Ob alt oder jung, ob Frau oder Mann, jeder findet darin reichlich Ideen, die beim Umsetzen Spaß machen und zugleich einem ein gutes Gefühl geben, indem man dazu beträgt, die Welt ein wenig besser zu machen. Es reicht schon, wenn man sich im nächsten Jahr vornimmt, jede Woche oder auch nur jeden Monat eine Idee aufzugreifen, die man dann versucht zu verinnerlichen und sich Routinen angewöhnt, damit man zum Beispiel auch immer eine hübsche Einkaufstasche dabei hat und auf die oft hässlichen Plastiktüten beim Einkauf verzichten kann. Hier www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=tuwas bekommt man einen Eindruck von den zahlreichen wunderbaren Idee, die sich so simpel umsetzen lassen.

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  • In diesen Zusammenhang passt auch der Artikel aus der Zeitschrift „der Freitag“, der mir gut gefällt www.freitag.de/alltag/1147-das-kommt-nicht-mehr-in-die-tuete, in dem es ebenfalls um Plastiktüten geht und der es mit der Frage „Worüber diskutieren wir eigentlich noch?“ auf den Punkt bringt.
  • Der hervorragende Film „Main Street“ mit Colin Firth und Orlando Bloom, den ich erst auf den zweiten Blick erkannt habe und der einen Polizisten mit einem komplizierten Liebesleben spielt. Colin Firth spielt Gus Leroy, der in dem kleinen, vom langsamen Aussterben betroffenen Städtchen Durham auftaucht und Geld bringt, aber leider auch noch etwas anders, nämlich Giftmüllfässer. Das Geld ist natürlich verlockend, aber die Fässer dafür um so weniger und so kommt der ein oder andere in einen Interessenkonflikt. Er lagert die Fässer zunächst in der leer stehenden Lagerhalle einer älteren Damen, die mit dieser zusätzlichen Einnahme die Unterhaltskosten für ihr Anwesen finanzieren möchte und so hofft, um den Verkauf ihres Hauses, in dem sie ihr Leben lang wohnt, herum zu kommen. Doch durch ihre Nichte wird ihr die Problematik und die Gefahren, die damit verbunden sind, bewusst. So entwickelt sie eine sehr ambivalente Haltung zu der Nutzung ihrer Lagerhalle. Die wie immer charmante und sympathische Art von Colin Firth trägt ebenfalls dazu bei, die Giftfässer zu verharmlosen und Colin Firth und damit auch der Firma, die die Giftfässer dort deponieren möchte, entgegen zukommen, damit ist es eine äußerst realistische Darstellung. Ein spannender Öko-Thriller, dessen Spannung in einem Unfall gipfelt, doch mehr soll hier nicht verraten werden, sondern nur noch allen ganz viel Spaß & Spannung beim Schauen gewünscht werden.

  • Die nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Reisen motivierende DVD „Jamie Oliver ? Genial italienisch“, auf der Jamie Oliver den Zuschauer mit auf seine abenteuerliche Reise durch Italien von Sizilien bis zur Amalfiküste nimmt. Obwohl ich überhaupt nicht der Camping-Typ bin, fand ich es danach fast eine Überlegung wert, ebenfalls mit einem Campingbus die Welt zu erkunden. Wenngleich der Bus auf der Reise einige Schwierigkeiten verursachte, schafft Jamie Oliver es auf jeden Fall einem Lust auf Italien und seine liebenswerten Einwohner zu machen und natürlich auf gutes Essen sowie dem Zubereiten davon. Diesmal geht es bei Jamie Oliver verstärkt um die Einstellung zum Essen, um den Stellenwert von Essen im Leben und die damit verbundene Wertschätzung von gutem Essen. Er definiert ganz anschaulich, was er unter gutem Essen versteht und was er als etwas Besonders auffasst und natürlich muss man ihm sofort zustimmen, obwohl in unserer Gesellschaft eher eine andere Auffassung bestimmend ist. Für die meisten ist hier etwas Besonders, wenn „teure“ und scheinbar luxuriöse Zutaten verwendet werden, die früher was Besonders waren, da sie sich nicht jeder täglich leisten konnte wie Fleisch, Lachs oder Hummer. Leider spielt es für viele dabei keine Rolle mehr, welche Qualität diese Produkte haben und ob sie in Massentierhaltung oder in irgendwelchen Fisch-Farmen schnell hochgepäppelt wurden. Für ihn kann auch einfache Hausmannskost wie Nudeln mit Tomatensauce etwas besonders sein. Er gibt einem so den Mut von der gängigen, jedoch überholten, Auffassung von etwas Besonderem abzuweichen und für den nächsten Besuch auch mal ganz einfache Gerichte, die aber aus qualitativ hochwertigen Produkten bestehen, zu zaubern. Mich hat auch bei seiner Reise beeindruckt, wie unkompliziert und selbstverständlich alle zusammen gegessen haben. Schön ist auch die DVD-Verpackung, die anstelle der üblichen Plastikhülle aus Karton ist ? sieht viel besser aus und ist für die Umwelt bestimmt auch viel besser ? hoffentlich findet man solche Hüllen bald öfters.

  • Verschiedene Projekte von Jugendlichen, auf die in einem Artikel in der „Zeit“ mit dem Titel „Weltverbesserung im Web“ www.zeit.de/digital/internet/2011-11/milleniumziele-internet-projekte aufmerksam gemacht wird. Diese Jugendlichen haben mit Hilfe des Internets Projekte initiiert, um die Millenniumziele der Vereinten Nationen näher rücken zu lassen und haben dafür den „World Summit Youth Award“ erhalten.
  • Die DVD „Nichts zu verzollen“ mit den gleichen wunderbaren Darstellern und dem Regisseur, die uns auch mit dem Film „Willkommen bei den Sch´tis“ ungemein zum Lachen gebracht haben. Auch diesmal ist die Handlung im Norden Frankreichs angesiedelt oder genauer an der Grenze zwischen Frankreich und Belgien und auch hier kämpft man gegen Vorurteile. Ich hätte nie gedacht, dass man Rassismus mit so viel Humor ad absurdum führen kann ? dass man es so darstellen kann, dass man darüber sogar lachen kann. In diesem Film gelingt es mit einer ungeheuren Leichtigkeit und äußerst viel Witz den völlig durchgeknallten Rassisten namens Ruben Vandevoorde darzustellen, indem ihm der absolut liebenswerte Mathias Ducatel zu Seite gestellt wird. Dieser mimt den Gegenspieler, wunderbar gespielt von Dany Boon, da er Rubens Schwester liebt und sich durch seine Freundschaft mit ihm erhofft, ihn von der Unsinnigkeit seiner Vorurteile zu überzeugen, was nicht ganz einfach ist, aber mit sehr viel Humor geschieht. Ein toller Film, der viel Spaß macht!

  • 1 Kommentar zu „10 wunderbare Dinge im November ? ausser Cupcakes ? die mir Freude gemacht haben“

    1. Isabell sagt:

      Ganz wunderbar, wie Du ganz ohne zu belehren und achtsam über wichtige Dinge schreibst!
      Ich werde mir Deine 55 unwiderstehlichen Törtchen-Rezepte in jedem Fall kaufen- bei dem Buch über die schönsten Feste im Jahr hat mich die Fluff-Creme erstmal sehr abgeschreckt, denn mir sind natürliche und unbelassene Produkte sehr wichtig.
      Herzliche Grüße aus dem Saarland!
      Isabell